Kurzer gedruckter Bericht mit hervorgehobenen Zahlen

Den Monatsbericht so schreiben, dass die Geschäftsführung ihn liest

Lange Tabellen bleiben liegen. Drei Seiten mit Klartext und wenigen Zahlen kommen weiter – wenn die Reihenfolge stimmt.

Führungsteams fragen selten nach Bounce Rates im Detail. Sie fragen, ob die Ausgaben zur Nachfrage passen und wo nachgesteuert werden sollte.

Ein lesbarer Monatsbericht beginnt mit dem Ergebnis in einem Absatz: Was hat sich verändert, was bleibt stabil, welche Entscheidung steht an?

Danach folgen höchstens fünf Kennzahlen mit Kontext zum Vormonat und zum gleichen Zeitraum im Vorjahr. Rohdaten gehören in den Anhang oder in ein separates Sheet.

Auffälligkeiten brauchen eine Hypothese – auch wenn sie noch nicht bewiesen ist. „Wir prüfen, ob der Rückgang an der neuen Landingpage liegt“ ist hilfreicher als eine blanke Minuszahl.

Zum Schluss eine kurze Empfehlungsliste mit Aufwand: sofort, diesen Monat, später. So wird aus dem Bericht ein Arbeitsdokument statt einer Ablage.

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